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Serie STARKE FRAUEN
Treffer in Schwarze mit Vorderladerwaffen
Monika Kleinschmidt vom Allgemeinen Schützenverein Süchteln-Vorst befindet sich in ihrem Sport in einer Männergesellschaft: „Ich trete hier fast nur gegen Männer an. Ich glaube, im Kreis Viersen-Krefeld bin ich die einzige Frau, die Vorderladerwaffen lädt.“ Die 49-jährige schießt in der Vereinsmannschaft, die auf Kreis- und Landesebene erfolgreich ist. Bei der Deutschen Meisterschaft war sie schon zweimal als Einzelschützin und im vorderen Drittel vertreten gewesen: „Zuerst gab es den Wettbewerb für Vorder- laderwaffen nur für Männer. Ich scheiterte dann an der Qualifikation für die Deutschen mit einem Ring, um bei den Männern teilnehmen zu können“. Die Vorsterin kam über ihren Ehemann Karl zum Schießsport. „Als Anfängerin Richtig, die Zielscheibe zu treffen, war meistens Glücksache. Ich trainiere und traf immer häufiger ins Schwarze. Als ich mir selber eine Sportpistole zulegte,brauchte ich sogar eine Waffenbesitzkarte.“
Mit großem Kaliber Monika Kleinschmidt ist vielseitig: Sie schießt mit kleinkalibriger Luft- und Sportpistole. Sie zielt aber auch mit großkalibrigem Revolver und Pistole: „Da sind es halt größere Kugeln, die verschossen werden.“ Aber noch viel lieber greift sie zu Vorderlader- waffen, Pistole und Revolver: „Wie der Name schon sagt, werden diese Waffen von vorn geladen. Das macht am meisten Spaß – alleine wegen des Ladens.“ Sie nimmt dann die Waffe, gibt das Pulver ein, legt Dämmmittel darauf und muss die Kugel mit einem Ladestab richtig hinein drücken. Sie geht zum Schießstand, setzt das Zündhütchen auf das Piston und schießt. „Treffermäßig bin ich auch schon mal besser als die Männer.“ Monika Kleinschmidt nimmt den Schießsport nicht so ernst: „Meist trainiere ich vor Meisterschaften.“ Das Sportschießen ist für sie Ausgleich: „Ich begegne netten Leuten und pflege die Kameradschaft.“ Die Schießsportbegeisterung der Eltern übertrug sich auf die beiden erfolgreichen Töchter Selina (14) und Denise (16). „Schon im Pampersalter nahmen wir sie mit zu Training und Wettkämpfen“, erzählt Monika Kleinschmidt. Sie entdeckten den Sport auch für sich. So dreht sich zu Hause das Thema häufig über das gemeinsame Hobby. Nicht nur das: Die gelernte Erzieherin Monika Kleinschmidt engagiert sich als Jugendwartin auch für den Nachwuchs im Verein. Wenn sie nicht gerade den Haushalt oder den Papierkram in der eigenen Firma Regelt, düst sie mit dem Motorrad davon, einer 90-PS-Honda, vor über 20 Jahren angeschafft: „Jetzt , da die Kinder größer sind, fahre ich wieder häufiger. Auch das ist ein Hobby, das meist von Männern betrieben wird.
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